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BONN, DEN 24. OKTOBER 2019

Denkmaleigentümer mit Leidenschaft für Dahlwitz-Hoppegarten gefunden

Brandenburgische Schlösser GmbH übergibt Herrenhaus in gute Hände

Die Brandenburgische Schlösser GmbH (BSG) hat für die Turm-Villa in Dahlwitz-Hoppegarten einen denkmalbegeisterten neuen Eigentümer gefunden. Bei einem Pressetermin am 24. Oktober 2019 um 10.30 Uhr stellten Dr. Martina Münch, Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur und Dr. Steffen Skudelny, Vorstand der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD) den neuen Eigentümer vor, durch den das Denkmal eine gute Zukunft hat. Angela Schnabel, stellv. Bürgermeisterin von Dahlwitz-Hoppegarten, freut sich über die Sicherstellung der öffentlichen Zugänglichkeit des Parks durch die Eigentümer, die nach Fertigstellung der Sanierung das Schloss überwiegend zu Wohnzwecken nutzen wollen.

Das Herrenhaus Dahlwitz liegt unmittelbar östlich der Stadtgrenze Berlins. Für die spätklassizistische Turmvilla von 1855/56 gibt es zahlreiche Vorbilder in Potsdam. Architekt war der Berliner Friedrich Hitzig, der das Schloss für den damaligen Gutsbesitzer Karl Heinrich von Treskow erbaute. Es liegt in einem schon 1821 von Peter Joseph Lenné gestalteten Park. In der Nachkriegszeit wurden der Fassaden-schmuck sowie die Innenausstattung entfernt, bis 1997 diente es als Kindergarten und Schulhort. Nach der Übernahme des Herrenhauses durch die BSG 2004 erfolgte mit insgesamt 2,9 Millionen Euro die Grundinstandsetzung. Ein Teil dieser Summe konnte durch das erfolgreiche Bieterverfahren wieder als Kaufpreis realisiert werden.

Mehr als ein Dutzend Schlösser und Herrenhäuser, fast ebenso viele Parkanlagen und viele denkmalgeschützte Nebengebäude konnte die Brandenburgische Schlösser gGmbH (BSG) seit ihrer Gründung 1993 retten. Alle Objekte waren akut vom Verfall bedroht und es wurden Wege gesucht, diese Kulturschätze für die Nachwelt zu sichern. Dank der beiden Gesellschafter, dem Land Brandenburg und der privat-rechtlichen Deutschen Stiftung Denkmalschutz, konnten alle übernommenen Objekte nicht nur gesichert, sondern die meisten sogar vollständig restauriert und in eine nachhaltige Nutzung gebracht werden. Über viele Jahre wurden hierzu erhebliche finanzielle Mittel, großes Engagement und umfassende Fachkenntnisse investiert. Damit ist ein ganz wesentlicher Punkt erreicht, der Leben in die historischen Gemäuer bringt, die nun in enger Abstimmung mit allen Beteiligten wie den Kommunen und Landkreisen sowie unter Wahrung der Rechte aller Pächter schrittweise „in die Selbständigkeit entlassen“ werden können.

Mit dem ersten Verkauf bestätigen sich die Erwartungen der Gesellschafter, dass es Interessenten mit Leidenschaft für die Denkmale gibt, die sowohl engagiert als auch in der Lage sind, den Objekten mit denkmalgerechten, sorgsamen und nachhaltigen Konzepten eine Zukunft zu geben. „Wir freuen uns auf die schöne Aufgabe und hoffen, mit der Unterstützung der Behörden und dem Zuspruch der Anwohner ein neues Highlight in Dahlwitz-Hoppegarten zu schaffen“, so der neue Eigentümer des ehemaligen Herrenhauses. Dass in Hoppegarten die öffentliche Zugänglichkeit des Parks gewährleistet wird, war dem Land Brandenburg und der Deutschen Stiftung Denkmalschutz ein besonderes Anliegen. „Gäste, die sich auch als solche benehmen, sind uns stets willkommen“, meinen die neuen Eigentümer dazu,„Brandenburg hat einen beeindruckenden Bestand historischer Schlösser.

Durch das Engagement der BSG konnten einige dieser Schlösser hochwertig und denkmalgerecht saniert und damit bedeutendes kulturelles Erbe gesichert werden“, erklärte Kulturministerin Martina Münch für den Gesellschafter Land Brandenburg. Satzungszweck des Hauptgesellschafters der BSG, der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, ist die Restaurierung von Denkmalen bundesweit. „Daher wollen wir uns nach den großen Erfolgen in Brandenburg bei der Rettung zahlreicher Schlösser nun verstärkt akut bedürftigen Denkmalobjekten im ganzen Bundesgebiet zuwenden“, so Dr. Steffen Skudelny, Vorstand der Deutschen Stiftung Denkmalschutz. Die BSG ist zuversichtlich, dass auch weitere Schlösser passende neue Eigentümer finden.

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BONN, DEN 5. JUNI 2019 UM 10.00 UHR

Presseeinladung: Schlossherren mit Leidenschaft für Denkmale gesucht

Brandenburgische Schlösser GmbH hat Objekte erfolgreich gerettet

Mehr als ein Dutzend Schlösser, fast ebenso viele Parkanlagen und viele denkmalgeschützte Nebengebäude konnte die Brandenburgische Schlösser gGmbH (BSG) seit ihrer Gründung 1994 retten. Alle Objekte waren akut vom Verfall bedroht und suchten nach neuen Wegen zum Überleben. Dank der beiden Gesellschafter der Brandenburgischen Schlösser gGmbh, dem Land Brandenburg und der privatrechtlichen Deutschen Stiftung Denkmalschutz, entstand diese neue Möglichkeit, durch die alle übernommenen Objekte gesichert, die meisten sogar vollständig restauriert und bereits in eine nachhaltige Nutzung gebracht werden konnten.

Erklärtes Ziel bei der Gründung der BSG war es, neben den ehemaligen Königsschlössern besonders bedrohte Schlösser aus dem reichen und herausragenden Denkmalbestand in Brandenburg zu retten. Über viele Jahre wurden hierzu erhebliche finanzielle Mittel, großes Engagement und umfassende Fachkenntnisse investiert. Von den derzeit im Eigentum der BSG befindlichen zehn Schlössern ist die Etablierung einer Nutzung bereits bei sieben gelungen, bei zwei weiteren eine Teilnutzung. Damit ist ein ganz wesentlicher Punkt erreicht, der Leben in die historischen Gemäuer bringt, die nun in enger Abstimmung mit allen Beteiligten wie den Kommunen und Landkreisen sowie unter Wahrung der Rechte aller Pächter schrittweise „in die Selbständigkeit entlassen“ werden können.

Die Aufgabe der BSG ist damit weitgehend erfüllt: Die Objekte sind gerettet, fast alle umfassend restauriert und neue Nutzer gefunden, die mit ihnen gut zurechtkommen. Der weitere Betrieb der Objekte und der Bauunterhalt sind Aufgaben, die bei den sorgfältig ausgewählten Betreibern in besten Händen sind. Bei einigen Anlagen wie etwa Schloss Reckhahn gelang diese Übergabe bereits, andere Schlösser wie Doberlug Kirchhain oder Freyenstein sanierte die BSG, ohne die Eigentümerschaft zu übernehmen.

„Brandenburg hat einen beeindruckenden Bestand historisch bedeutender Schlösser. Die BSG hat seit Anfang der 1990er Jahre maßgeblich dazu beige-tragen, diese besonders bedrohten Schlösser vor dem Verfall zu retten, zu sichern, umfassend zu sanieren, denkmalgerecht zu entwickeln und mit Leben zu füllen – dafür herzlichen Dank an die BSG und die DSD“, so Kulturministerin Martina Münch für den Gesellschafter Land Brandenburg.

Satzungszweck des Hauptgesellschafters der BSG, der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, ist die Restaurierung von Denkmalen aller Gattungen in allen Bundesländern. „Daher wollen wir uns nach den großen Erfolgen in Brandenburg bei der Rettung zahlreicher Schlösser nun verstärkt anderen Objekten zuwenden, die unserer Hilfe heute akut bedürfen“, so Dr. Steffen Skudelny, Vorstand der Deutschen Stiftung Denkmalschutz und Gesellschaftervertreter der Stiftung.

Beide Gesellschafter streben die Überführung der Objekte in eine nachhaltige denkmalgerechte Trägerschaft an – vorrangig durch neue Eigentümer. Besonderen Wert legen beide Gesellschafter auf die Erfüllung wichtiger Vorbedingungen: Neben dem nachhaltigen und sorgsamen, denkmalgerechten Um-gang eine Nutzung, die eine Zugänglichkeit zu den Parks - und wo möglich - auch zu den Schlössern erlaubt. Und nicht zuletzt die Bereitschaft, mit einem regelmäßigen und ausreichenden Budget die geschaffenen Werte zu pflegen und zu unterhalten. Nach der aufwändigen, jahrelangen Sanierung der Objekte besteht bei der Suche nach geeigneten Nachfolgern kein Zeitdruck: Was über Jahrhunderte entstand, wird in der gebotenen Ruhe und Umsicht in eine neue Lebensphase überführt.

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Bonn, den 30. April 2019

Chancen für Schlösser werden geprüft – Brandenburgische Schlösser GmbH sondiert

Die Brandenburgische Schlösser GmbH (BSG) hat seit ihrer Gründung 1994 mehr als ein Dutzend Schlösser und zugehörige Parkanlagen in Brandenburg erfolgreich gerettet und instandgesetzt. Mit der Erfüllung dieser großen Aufgabe können die Schlösser einer neuen Zukunft entgegenblicken. Eine entsprechende Kabinettsvorlage über die möglichen Strukturen und weitere Entwicklung der Brandenburgischen Schlösser GmbH ist vorbereitet worden und soll in den nächsten Wochen verabschiedet werden. Am letzten Wochenende erfolgten über verschiedene Kanäle erste Sondierungen zum Interesse möglicher denkmalverträglicher Nacheigentümer. Die örtlichen Partner der BSG – Bürgermeister, Amtsvorsteher und Landräte ebenso wie die Pächter – wurden von der BSG informiert, nachdem die Abstimmung mit den Aufsichtsgremien erfolgt war.

Nach Verabschiedung der Kabinettsvorlage werden die Deutsche Stiftung Denkmalschutz und das Land Brandenburg als Gesellschafter der Brandenburgischen Schlösser GmbH über die konkreten Vereinbarungen und Pläne informieren.

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